19 Jahre Thüringer Wald Ziegen-Zucht

Seit 1998 sind wir Mitglied im Landesverband Thüringer Ziegenzüchter e.V. und widmen uns der Zucht und Erhaltung der Thüringer Wald Ziege. Unsere Thüringer Wald Ziegenherde umfasst ca. 100 melkende Muttertiere und 4 Zuchtböcke. Somit verfügen wir deutschlandweit über einen der größten Herdbuchbestand dieser Rasse.

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Im Jahr 2005 erhielten wir von der Gesellschaft zur Erhaltung alter und vom Aussterben bedrohter Haustierrassen (www.g-e-h.de) die Auszeichnung zum Arche-Züchter.

 

Rassebeschreibung

Die Thüringer Wald Ziege ist eine mittelgroße, sehr fruchtbare und widerstandsfähige Ziege im Milchtyp. Sie kommt sowohl gehörnt als auch ungehörnt vor. Ihr Haarkleid ist kurz, jedoch kann unter  entsprechenden Haltungsbedingungen ein sehr dichtes Unterfell gebildet werden.

Die Fellfarbe geht über hellbraun, dunkelschokoladenbraun bis hin zu schwarzen Tieren. Die typischen Kennzeichen der Thüringer Wald Ziege sind die ausgeprägte weiße Gesichtsmaske, die weiß gesäumten Ohren und Maul, der weiße Spiegel und die weißen Unterbeine.

Die Thüringer Wald Ziege ist die einzige eigenständig gezüchtete Ziegenrasse in Deutschland.
Möchten Sie gern mehr über die Thüringer Wald Ziege erfahren, dann klicken Sie bitte hier: www.thueringerwaldziege.de

Die Väter der Lämmer 2017

Credo - ein Choco-Sohn aus dem Jahr 2012 der fantastische Euter und eine super Milchleistung vererbt und außerdem mit seinem mittleren Rahmen und sehr gutem Fundament dem Rasseideal entspricht. Er weiß genau was er will (oder nicht will), scheint sehr von seinen Instinkten geprägt zu sein. Mit zunehmenden Alter wird er verschmuster und lässt sich gut handeln. Credo ist Vater von über 100 Töchter in der TWZ-Population.

Manitoba - ein Manitu-Sohn aus dem Jahr 2011 aus der Zucht von Familie Klemm in Laudenbach
Er ist genetisch hornlos. Ein absoluter Riese - den unglaublichen Rahmen für die Rasse TWZ vererbt er auch sehr stark. Im Charakter sehr angenehm zurückhaltend aber sehr gut im Handling. Seine Töchter weisen hervorragende Milchleistungen auf, sind aber im Charakter im Gegensatz zu ihrem Vater ziemlich dominant in der Herde.

Engelbert (2015) - unser blutsfremder Neuzugang aus Sachsen von der Zuchtgemeinschaft Förster und Krah aus Radebeul. Ein sehr rahmiger Bock mit viel Temperament, der gern auch mal auf die Hinterbeine geht, aber bisher den nötigen Respekt vor uns Menschen nicht verloren hat.

Best of Barok - ein Barok-Sohn aus dem Jahrgang 2016
gezogen aus unserer Leitziege "Muck". Ein Bock mit sehr breiter Brust, der sich züchterisch noch unter Beweis stellen muss.